Ansatzpunkte

Ein Blick zurück: Die Ansatzpunkte der Projektschule Museum liegen im breiten Interesse am Erhalt der kulturellen Vielfalt und der regionalen Identität – plus der Bereitschaft vieler Menschen, dafür auch persönlich beizutragen und neue Lösungswege zu gehen.

Die Eckpunkte der Projektschule Museum zeichneten sich bereits bei der Vereinsgründung ab und wurde bis Mitte 2010 in seinen Grundlinien von einer Arbeitsgruppe als Aktionsprogramm entwickelt. In das interdisziplinäre Konzept eingeflossen sind Erfahrungen u.a. aus der Archäologie, der Kulturpädagogik und der Musik.

Das Konzept entwickelt sich laufend weiter. Neue Mitglieder tragen beispielsweise mit ihren Kompetenzen in der Ausbildung von Heimatforschern oder im barrierefreien Tourismus ebenso zur Erweiterung des Spektrums bei wie regionale Handwerkerhöfe, auf denen traditionelle Handwerkstechniken bewahrt werden. Aus dem landes-, bundes- und europaweiten Austausch mit interessierten Partnern ergeben sich fortlaufend Anregungen, Projektideen und neue Veranstaltungs- und Aktionsformen.

Mit dem zunehmenden Engagement der Bürgerschaft für „ihr“ Museum gewinnen neue Fragen an Gewicht. So können klassische Trägerstrukturen wie öffentliche Einrichtungen oder Verein nicht immer die erforderlichen Freiräume für die Belebung der Museen durch bürgerschaftliches Engagement geben und haben auch Einschränkungen bei der Erzielung eigener Einnahmen zur wirtschaftlichen Absicherung. Ein mehrfach diskutierter Lösungsansatz könnte in der Bildung „Regionaler Kulturgenossenschaften“ unter Einbindung der öffentlichen Aufgabenträger liegen.