Engagierte Stadt Apolda

 

Seit 2015 ist Apolda „Engagierte Stadt“ – genauer gesagt: Unser Verein ist in Apolda Träger und Projektkoordinator des gleichnamigen Bundesprogramms, das gezielt die Kooperation zwischen engagierten Menschen in Vereinen, Unternehmen, Verwaltungen, Initiativen und Netzwerken fördert.

Unterstützt wurden mit Hilfe dieses Programms eine Vielfalt von Aktivitäten, siehe dazu auch die Chronologie der Vereinsaktivitäten. Genannt seien hier beispielsweise

  • die Durchführung von über 40 monatlichen Offenen Bürgertreffs in Selbstorganisation im Vorfeld der Landesgartenschau 2017,
  • die Unterstützung der praktischen Umsetzung von Bürgerprojekten wie die Erarbeitung des Konzeptes zur Verhüllung des Museumsgebäudes, die Umsetzung von Mitmachaktionen wie die Strickaktion „Roter Faden“ oder der Gemeinschaftsstand zum Tag der Vereine im Klima-Pavillon des Landes Thüringen
  • die große Bandbreite von Gemeinschaftsaktionen zu 900 Jahre Apolda über das gesamte Jubiläumsjahr 2019, wobei insbesondere die Einbindung des städtischen GlockenStadtMuseums als Lern-, Kommunikations-, Begegnungs- und Veranstaltungsort viel zur Stärkung der gemeinsamen Identität beigetragen hat sowie daran anschließend
  • in 2020 das aktuelle Bürgerprojekt WendeZeitZeugen

 

Schwerpunkte der aktuellen Programmphase sind

  • die Fortsetzung der Bürgerbeteiligung in der Stadtentwicklung,
  • der Ausbau der Zusammenarbeit bei Kulturangeboten und die
  • gezielte Weiterentwicklung der Engagementstrukturen anhand gemeinsamer Interessen, Themen und Zusammenarbeitsfelder

 

Ausblick

Für die nachfolgende Programmphase vom 01.07.20 bis 30.06.23 übernimmt als neue Trägerorganisation der „Förderkreis zur sprachlichen, beruflichen und kulturellen Integration in Thüringen e.V.“ die Projektkoordination der Engagierten Stadt Apolda.

  • Anknüpfend an die bisherigen Erfahrungen soll die Einbindung des GlockenStadtMuseums auch weiterhin eine wichtige Rolle zur Stärkung des Gemeinwesens und der Unterstützung einer selbstorganisierten Kultur- und Sozialarbeit vor Ort spielen.
  • Die einzigartigen Möglichkeiten kleinerer lokaler und regionaler Museen als offene Lern-, Kommunikations-, Begegnungs- und Veranstaltungsorte werden oft unterschätzt. In der Phase 3 wollen wir unsere Erfahrungen und Ansatzpunkte an andere interessierte Engagierte Städte weitergeben und mit ihnen unter Einbindung digitaler Möglichkeiten weiterentwickeln.
  • Weitere Eckpunkte und Arbeitsschwerpunkte werden derzeit erarbeitet.