Lokale Soziale Ökonomie

Lokale Soziale Ökonomie – Was ist das?

In unserer Gesellschaft verschieben sich zunehmend die Gewichte zwischen Wirtschaft, Staat, Bürgergesellschaft und Individuum. Es entstehen Spannungsfelder, aus denen sich Anpassungszwänge ergeben, aber auch neue Lösungsansätze und sich fortentwickelnde Gesellschaftsmodelle ermöglichen.

Das gilt auch für die „Lokale Soziale Ökonomie“. Dahinter verbirgt sich ein Sammelbegriff, der weder klar definiert noch allgemeingültig anerkannt ist:

  • Lokales und regionales Wirtschaften ist so neu nicht, hat es immer gegeben. All business is local – die bekannte Leitlinie aus Marketing und Vertrieb verdeutlicht diesen Aspekt!

  • Als „Social Entrepreneur“ werden heute Unternehmer bezeichnet, die mit unternehmerischen Mitteln bislang nicht bzw. nicht befriedigend gelöste gesellschaftliche Aufgabe zu erfüllen versuchen. Die Grenzen zur klassischen Sozialwirtschaft der Wohlfahrtsverbände sind fließend.

  • Gewinne sind notwendig zur Gewährleistung der Nachhaltigkeit und zur Vermeidung der Abhängigkeit von einzelnen großen Geldgebern. Die Gewinnerzielung steht jedoch nicht im Mittelpunkt des Unternehmens, ist kein Selbstzweck.

Die „Lokale Soziale Ökonomie“ basiert auf demokratischen Werten, steht allen interessierten Personen offen und kombiniert soziale Bewegung mit sozialunternehmerischem Engagement.

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